Sozialmedizinischer Datenverbund Ruhr traf sich

14. Februar 2026

Der Arbeitskreis Sozialmedizinischer Datenverbund verfolgt das Ziel, datengetriebene Gesundheitsforschung im Ruhrgebiet zu stärken. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines intersektoralen Verbunds, der Daten von verschiedenen Akteuren aus dem sozialmedizinischen Bereich, wie z.B. Kommunen, Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen, rechtskonform zusammenführt. Damit soll im Ruhrgebiet eine Grundlage für Versorgungsplanung und sozialraumorientierte Forschung geschaffen werden.

 

In der Sitzung am 12. Februar 2026 wurde zunächst das konzeptionelle Zielbild des Sozialmedizinischen Datenverbunds sowie der aktuelle Stand des Basisprojekts Data4Health.Ruhr vorgestellt, in welchem der Verbund aufgebaut wird. DasKonsortium besteht aus MedEcon Ruhr, den Knappschaft Kliniken Bochum, dem BO-I-T, dem Gesundheitsamt der Stadt Bochum und dem Fraunhofer ISST, außerdem sind weitere kommunale, klinische und wissenschaftliche Partner assoziiert.

 

Die weiteren zentralen Schwerpunkte der Sitzung waren:

  • Vorstellung des Forschungsvorhabens klEx Ruhr, das ab Q3 2026 starten soll und Umweltfaktoren sowie hitzebedingte Gesundheitsrisiken in Sozialräumen auf Basis des Sozialmedizinischen Datenverbunds untersuchen wird
  • Sondierung weiterer Forschungsfragen für zukünftige Verbundprojekte

 

Der Arbeitskreis bildete damit einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung einer gemeinsamen Dateninfrastruktur für das Ruhrgebiet. Durch die enge Verzahnung von Forschung, Versorgung und kommunaler Gesundheitsplanung schafft der Datenverbund eine zentrale Grundlage für innovative Versorgungsansätze und datenbasierte Entscheidungen – regional wie überregional.